Durchführung der Intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI)
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Terminvereinbarung:
Tel.: 09131 85-33524 (9.30 - 12.30)
Infotelefon für laufende Behandlungen: 09131 85-36163 (13:30-14:00 Uhr)
Sprechzeiten:
Täglich von 7:30-12:00 Uhr, sowie montags, dienstags, donnerstags von 13:00-16:45 Uhr und nach Vereinbarung
Endokrinologie und Reproduktionsmedizin sind Fachgebiete mit einer inzwischen großen Bandbreite und Dynamik. Als die ersten „Retortenbabies“ 1978 in England und 1982 in Deutschland hier in der Frauenklinik in Erlangen geboren wurden, war die Methode in der Bevölkerung und den Kirchen sehr umstritten. Heute sind diese Behandlungsmethoden eine weltweit akzeptierte und praktizierte Therapieform für kinderlose Paare. In Deutschland z.B. erblicken jährlich ca. 10.000 Kinder das Licht der Welt, die mit Hilfe der Reproduktionsmedizin gezeugt wurden.
Kinderwunsch ist etwas Intimes und Persönliches. Wenn er nicht in Erfüllung geht, bestehen viele Fragen und Zweifel oder es können sich sogar Ängste entwickeln. Deshalb steht die Behandlung von Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch im Mittelpunkt der Arbeit des Schwerpunkts gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin (Frauenklinik) in Zusammenarbeit mit dem Universitätszentrum für Fortpflanzungsmedizin Franken (UFF) (Abb. 1).
Alle Untersuchungsmethoden, die zur Klärung des unerfüllten Kinderwunsches notwendig sind werden angeboten: Samenuntersuchungen (Spermiogramme), Zyklusüberwachung, ambulante und stationäre Operationen, z. B. Bauch- und Gebärmutterspiegelungen (Laparoskopie, Hysteroskopie, transvaginale Hydrolaparoskopie, offene und laparoskopische Myom-Operationen, Refertilisieringsoperationen), ovarielle Stimulationen, intrauterine Inseminationen (INS), in-vitro-Fertilisationen (IVF), intracytoplasmatische Spermieninjektionen (ICSI), Blastozystenkultur (3 Eizellen), Entnahme von Spermien aus den Hoden (TESE*), Entnahme von Spermien aus den Nebenhoden (MESA*) für IVF/ICSI-Behandlungen, Einfrieren von Spermien(*), Eizellen im Vorkernstadium (Kryokonservierung) und Eierstockgewebe (im Falle einer bösartigen Erkrankung mit Chemotherapie).
Dabei arbeiten wir sehr eng mit der Andrologie der Dermatologischen Klinik mit Poliklinik, dem Institut für Humangenetik und anderen Einrichtungen des Universitätsklinikums Erlangen zusammen.
Zusätzlich werden von den ÄrztInnen des Schwerpunkts auch Frauen mit speziellen Fragestellungen betreut. Dazu gehören beispielsweise der Ausfall der Periode, klimakterische und postmenopausale Beschwerden, PCO-Syndrom, die Hyperandrogenämie mit vermehrter Behaarung (Hirsutismus), Haarausfall (Alopezie), aber auch seltenere Erkrankungen wie regelabhängige Migräneschmerzen, Befindlichkeitsstörungen (PMS) oder epileptische Anfälle (katameniale Erkrankungen). Aber wir beraten und helfen auch gerne bei Fragen zur Hormontherapie, Osteoporose, Transsexualität oder Kontrazeption.
letzte Aktualisierung: 26.07.2010

